Jugendzentrum Vorhalle Vorhaller Str. 34 58089 Hagen jz-vorhalle@falken-hagen.de
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Projekte

Projekt Faires Jugendhaus

Perspektivwechsel-Vorhalle Inklusiv

 

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Das Projekt „Perspektivwechsel – Vorhalle Inklusiv“ richtet sich an die Kinder und
Jugendlichen des Jugendzentrums Hagen Vorhalle im Alter von 10 -14 Jahren und an die
Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Kirchbergstraße, einem Angebot für erwachsene
Menschen mit geistiger Behinderung oder komplexen Mehrfachbehinderungen von
Bethel.regional. Durch die geplanten Angebote im Sozialraum wird sich dieses Projekt auch an die
Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Vorhalle richten, um den Inklusionsgedanken zu verbreiten
und Kontakte herzustellen.
Viele gemeinsame Aktionen sind geplant, von Reitangeboten, Kinobesuchen, Aktionen im
Stadtteil, wie Eis essen, bis hin zu Sportangeboten, Fahrradtouren oder Schwimmen. Eine
Mitarbeiterin aus dem Haus Kirchbergstraße hat dafür extra den Rettungsschwimmerschein
gemacht. Zudem sollen Ausflüge in das BVB-Stadion und in den Zoo stattfinden. Zum Abschluss
des Projektes ist im Dezember 2023 ein großes Fest mit Disco geplant.
Martin Bartczak vom Jugendzentrums hält einen Perspektivwechsel für sehr wichtig: „Das
Jugendzentrum Vorhalle befindet sich in einem Stadtteil, in dem Menschen mit Behinderung
keine Seltenheit sind. Im Stadtteil befindet sich z. B. das Wohnangebot von Bethel.regional in
dem Menschen mit einer geistigen Behinderung oder komplexen Mehrfachbehinderungen leben.
Die Besucherinnen und Besucher des Jugendzentrums haben jedoch kaum Berührungspunkte mit
diesen Menschen. Es gibt Vorurteile und Berührungsängste, das Wort „behindert“ wird im
alltäglichen Gebrauch teilweise auch als Schimpfwort benutzt. Unser Projekt „Perspektivwechsel“
soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene sensibilisieren und Berührungsängste abbauen. Im
bisherigen Projektverlauf ist deutlich geworden, dass die Teilnehmenden beider Gruppen viele
gemeinsame Interessen haben, daher soll der Fokus auf gemeinsamer Freizeitgestaltung liegen.“
Auch Elisabeth Trelenberg, Leiterin des Hauses Kirchbergstraße, freut sich über das Projekt: „Wir
versprechen uns Sichtbarkeit im Sozialraum und Netzwerken. Uns ist es wichtig, dass unsere
Klientinnen und Klienten als Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils wahrgenommen werden und
Kontakte knüpfen können. Es geht uns darum, gemeinsam Barrieren zu reflektieren und diese
abzubauen.“

Das Projekt findet alle 14 Tage freitags von 16 bis 18 Uhr statt. In Ausnahmefällen können auch
an einem Samstag Angebote durchgeführt werden. An einer Aktion, je nach Möglichkeit,
nehmen ca. drei bis fünf Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Kirchbergstraße und ca.
sieben Kinder und Jugendliche des Jugendzentrums teil. Die Finanzierung wird vom
Landesjugendamt übernommen.
Interessierte Kinder und Jugendliche können sich persönlich während der
Öffnungszeiten täglich ab 15 Uhr im Jugendzentrum Vorhalle (Vorhaller Str. 34 in 58089
Hagen), per Mail an: jz-vorhalle@falken-hagen.de oder telefonisch unter: 02331 –
3620759 melden.

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